Tenor

Tadeusz Galczuk (Tenor)

Der Tenor Tadeusz Galczuk wurde in Polen geboren und war nach seinem Studium an der Musikhochschule in Wroclaw zunächst an den Staatsopern Wroclaw und Lodz engagiert. Nach festen Engagements am Bremer Theater und schließlich an der Staatsoper Hannover gastierte er in Dessau, Rostock, Saarbrücken, Wuppertal, Dortmund, Karlsruhe, Hamburg und Breslau. Sein breit gefächertes Repertoire umfasst nicht nur Partien wie Herodes in der „Salome“ von Richard Strauss, sondern auch den Hauptmann  in Bergs „Wozzeck“, den Lehrer in Reimanns „Das Schloss“, Red Whiskers in Brittens „Billy Bud“ und Hoffegut in Braunfels' „Die Vögel“.

Jörn Lindemann

Jörn Lindemann wurde in Celle geboren. Neben einer Ausbildung zum Klavierbauer begann er seine Gesangsausbildung bei Prof. Jörg Straube. Von 1993 bis 1999 studierte Jörn Lindemann Gesang bei Frau Prof. Carol Richardson in Hannover, Fachbereich Oper. Er war mehrmals Solist bei den Göttinger Händelfestspielen, dem Schleswig-Holstein-Musikfestival, dem Braunschweiger Kammermusikpodium und den Musikfestspielen in Bad Hersfeld. Gastverträge führten Jörn Lindemann an die Komische Oper Berlin, das Theater Dortmund, das Staatstheater Braunschweig und an die Staatsoper Hannover. Am Oldenburgischen Staatstheater war er auch als festes Ensemblemitglied verpflichtet. Daneben ist er als Gesangslehrer an der Braunschweiger Domsingschule tätig.

Peter Diebschlag (Tenor)

Peter Diebschlag, geboren in München, begann im Alter von sechs Jahren mit seiner musikalischen Ausbildung. 1989 - 1998 war er Mitglied der "Trierer Sängerknaben" und sammelte erste solistische Erfahrungen bei verschiedenen Bühnenwerken und CD- Einspielungen. 1999 nahm er sein Studium an der Hochschule für Musik und Theater "Felix Mendelssohn Bartholdy" Leipzig bei Prof. Helga Forner auf. Seit 2004 nimmt er Gesangsunterricht bei Heinrich Lüneburg in München.

Er trat mehrmals als Gast in der Oper Leipzig und Dortmund auf, war von 2002 bis 2004 Ensemblemitglied am Anhaltischen Theater Dessau und war von 2004 bis 2010 am Theater Magdeburg fest als lyrischer Tenor engagiert. Dort war er unter anderem zu hören als Ferrando in Cosi fan tutte, Nadir in Les pêcheurs de perles", Steuermann in Der fliegende Holländer, Nemorino in L'elisir d'amore, Tamino in Die Zauberflöte. Er arbeitete mit namhaften Regisseuren wie Andreas Kriegenburg, Vera Nemirova, Christine Mielitz, Joachim Herz oder Alfred Kirchner und mit bekannten Dirigenten wie Michail Jurowski, Robert Hanell, Jac van Steen, Anu Tali, David Stern, Georg Christoph Biller oder Francesco Corti zusammen.

Als Konzertsänger ist er bundesweit zu hören, unter anderem bei dem Bachfest Leipzig, den Händelfestspielen Halle, dem Thüringer Orgelsommer, den Thüringer Bachwochen, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Kurt-Weill-Fest Dessau und den Magdeburger Telemann-Festtagen. Dabei arbeitete er mit verschiedenen Leipziger Ensembles, dem Gewandhausorchester, dem Thomanerchor, dem Orchester der Komischen Oper Berlin, dem MDR-Rundfunkorchester, dem Händelfestspielorchester Halle, opera fuoco Paris, der Dortmunder-, der Magdeburger- und der Anhaltischen Philharmonie zusammen und wirkte bei verschiedenen Rundfunkproduktionen mit.

Im Januar 2002 gewann er den vom Lions-Club Leipzig neu ausgelobten "Albert-Lortzing- Wettbewerb", im Jahr 2004 erhielt er das Richard-Wagner-Stipendium und 2009 den Förderpreis des Fördervereins des Theaters Magdeburg.

Mehr Informationen zu Peter Diebschlag finden Sie im Internet unter http://www.peterdiebschlag.de

Nico Eckert

Nico Eckert wurde in Berlin geboren. Nach erfolg-reichem Diplomabschluss des Fagottstudiums an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“, Berlin, beendete er sein Gesangsstudium mit „sehr gutem“ Diplom bei Kammersänger Roman Trekel an derselben Hochschule. Seit Beginn seines Studiums führten ihn zahlreiche solistische Engagements in viele Städte Deutschlands sowie in die Schweiz nach Polen, Dänemark, Tsche-chien, Frankreich, Italien und den USA.

Der Tenor war beim Wettbewerb „Junge Solisten“ in Schwerin erster Preisträger. Nico Eckert spezialisierte sich überwiegend auf das Repertoire aus dem oratori-schen Bereich. Zu den Höhepunkten in seiner freiberuf-lichen Tätigkeit zählen neben einigen Opern-produktionen, eine Gastrolle am Broadway in New York, die Mitgestaltung musikalischer Banketts, Opern und Bühnenstücke mit der Komischen Oper Berlin, Auftritte im Berliner Konzerthaus und der Philharmonie sowie Kantaten mit dem Dresdner Kreuzchor und den Thomanern in Leipzig.

Peter König (Tenor)

Erhielt schon während seiner Kindheit eine umfassende musikalische Ausbildung, wurde im Klavier- und Querflötenspiel unterrichtet. Schon früh sang er in der Jugendkantorei/Pfalz.

Nach seinen  High-School-Diploma (Ralston High School, Nebraska, USA) und seinem Abitur entschied er sich zunächst zu einem Elektrotechnik-Studium, das er mit Diplom abschloss. Während dieser Zeit sang er bereits im Konzertchor Darmstadt und im Extra-Chor des Pfalz-Theaters Kaiserslautern und konnte dort wichtige musikalische und szenische Erfahrungen sammeln. Später entschied er sich zu einem Gesangs-Studium.

Schon während seiner Ausbildung bei Celina Lindsley (Robert-Schumann-Musikhochschule Düsseldorf, später Reader der Faculty of Arts, School of Musik an der Australian National University Canberra, Australien), wurde er als erster Solo-Tenor des „Ensemble Six“ engagiert. Mit diesem Ensemble, das sich der Musik der 20er und 30er Jahre widmete, reiste er durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. In dieser Zeit sang er 80 bis 100 Aufführungen jährlich, war in wichtigen Konzerthäusern zu Gast. Dazu gehörten z.B. Gasteig, Prinz-Regent-Theater München, Volkshaus Zurüch oder das Konzerthaus Wien, um einige zu nennen.

2003 sang er dann als Tenorsolist bei Vocus-Focus zusammen mit Mitgliedern der Deutschen Oper am Rhein, Düsseldorf, bis er ein Stipendium von der Australien National University in Canberra erhielt. Seinen einjährigen Aufenthalt in Australien schloss er mit Gesangs-Diplom und Auszeichnung (sumacum laude) ab. Außerdem nahm er an Meisterkursen mit Prof. Cornelius Reid und Prof. Douglas Ahlstedt teil. Neben der geistlichen Musik sieht Peter König seinen künstlerischen Schwerpunkt in der Oper.

Angelo Raciti (Tenor)

Angelo Raciti studierte zunächst Anglistik und Germanistik in Basel, Zürich und Berlin, dann Gesang bei KS Ruggiero Orofino. Seit 2003 singt er am Mittelsächsischen Theater Freiberg ein breites Repertoire das von den Titelpartien in Monteverdis Orfeo und Mozarts Idomeneo über Verdi, Puccini, Gounod, Bizet und Wagner bis zur klassischen Operette von J. Strauss und Lehàr reicht.

Daneben Konzertauftritte in der Musikhalle Hamburg, im Konzerthaus Berlin und mit der Vogtland Phiharmonie. Seit 2003 leitet er die Lotte-Lehmann-Woche. Angelo Raciti ist Vollblutsänger, Wissenschaftler und Lehrer. Der Künstler studierte in Basel, Zürich und Berlin Anglistik und Germanistik und hat mit dem Magister abgeschlossen. Erst während des Studiums wusste er sicher, dass sein Herz zuerst für den Gesang schlägt. Er stürzte sich ins Künstlertum, folgte dem Rat seines Lehrers Ruggiero Orofino und wechselte die Stimmlage. Aus dem Bariton wurde ein Tenor.

Armin Ahlers (Tenor)

Armin Ahlers, studierter Musikpädagoge, begann seine musikalische Karriere als Tenor in der Camerata Vocale und dem Extrachor des Staatstheaters Braunschweig. Seine überwiegend private Gesangsausbildung bei verschiedenen Lehrern in Braunschweig und Hannover ergänzte er durch mehrere einschlägige Meisterkurse.

Sein breites Repertoire umfasst Sakralwerke von Bach und Händel ebenso wie romantische Liederzyklen, italienische, französische und deutsche Oper, Operette und Filmschlager sowie Werke zeitgenössischer Komponisten.

Er gestaltet neben Solopartien in Oratorien insbesondere Opern- und Operettenprogramme sowie stilistisch vielfaltige Themenkonzerte. Beispiele hierfür sind: "An den Mond", "Italienische Nacht", "Frühling!", "Kirche & Oper", "Lieder des Jugendstil".

Weiteres ist zu finden auf seiner Homepage: www.armin-aWers.de

RSS - Tenor abonnieren